Login für Autoren:
Werner Heisenberg Schule und Turnhalle

Bonjour, ihr Stubenhocker!

 

Zwei Wochen, zwei Städte, zwei Länder und drei Sprachen!

Wir, die Schüler*innen des BSZ 1 konnten gemeinsam mit Schülern*innen der Werner-Heisenberg-Schule für eine Woche Lyoner Luft schnuppern. Nachdem die französischen Austauschschüler vor Kurzem bei uns waren (siehe letzter Artikel), durften wir jetzt an einem einmaligen, sonnigen und erlebnisreichen Austausch in Frankreich teilnehmen.

Leipzig. Wir schreiben das Jahr 2018. Samstag in der Frühe. Es ist der 10.3. um 10.30 Uhr. Ein Aufbruch ins Ungewisse!
Wir nahmen die Chance wahr, Lyon unsicher zu machen. Und NEIN! - Wir waren nicht nur Touristen, stets geneigt, ihre Kameras zu überlasten. Wir haben auch einen Einblick in den Alltag eines „Français chaotique typique“ bekommen.

Los ging es mit einer Besichtigung der Oper (unsere Ballettübungen im Repetitionssaal müssen einen einzigartigen Anblick geboten haben), einer Stadtrallye (die leider nie ausgewertet wurde), einem Museumsbesuch (cool war das Filmmuseum mit Originalrequisiten wie z.B. künstlichen abgehackten Körperteilen, die wie echt herum lagen) und dem Unterricht in der Schule Lycée Ampère. Noch aktiver wurden wir dann bei einer kreativen Projektarbeit und im Kletterwald bei fantastischem Wetter. Sogar der weltbeste Koch war fiktiv präsent: Eine ganze Halle angefüllt mit den besten Gourmet-Zutaten wartete auf uns, um die berühmte Kochkunst des Küchen-Genies Paul Bocuse nachahmen zu können. Ein paar Heisenberger schlürften sogar schlabbrige Austern…! Besonders lange wird uns der Besuch im Hôtel de Ville (=Rathaus) im Gedächtnis bleiben. Dort wurden wir mit Petits Fours (=süße Leckereien) in prunkvollem Ambiente und (gähn) „bewegender Rede“ empfangen. Wach wurden zumindest die deutschen Zuhörer*innen, als die Vertreterin der Stadt Lyon das hässliche Frankfurt mit dem schönen Leipzig verwechselte. C’est la vie, wie der Frankfurter sagt…

Kreativ wurden wir allesamt bei der Kommunikation mit unseren Austauschpartnern: Hände und Füße waren eine große Hilfe. Das klappt sogar dialektfrei…Natürlich gab es auch Abenteuer, kleine Unwegsamkeiten, unpassende Situationen. Aber hey: „Das Unbedachte sollte ungesagt bleiben.“ (Exler) Denn ansonsten waren unsere Gastgeber stets bemüht, uns neugierige und kritische Sachsen zufrieden zu stellen. Sie organisierten sogar einen Abschlussabend.

Dann kam die Rückfahrt im Schneechaos!!! In Fulda war Schluss: Kein Zug mehr Richtung Osten! Plötzlich doch. Wir mussten erst einmal nach Kassel. Hektisch rannten alle zum Gleis 6. Naja, fast alle. Einen Heisenberger verloren wir. Er kam mit dem nächsten Zug nach Kassel und fuhr von dort mit seiner Lehrerin alleine nach Halle. Wir hatten Glück und kamen weiter nach Erfurt. Allerdings mussten wir ganz schön hetzen bei max. 9 Minuten Umsteigezeit. Adrenalin hält immerhin wach. In Erfurt schafften wir den einzigen ICE an diesem Abend, der bis Leipzig fuhr!
Was für eine Woche... Maximale Datenrate im Inputbereich unserer Synapsen! Ein großes MERCI dafür an unsere Unterstützer*innen (Schulleitung, DFJW, Stadt Leipzig, LaSuB), die diesen großartigen Austausch möglich gemacht haben.

Birgit Feilhauer & Aneta Glavier (im Auftrag der Teilnehmer*innen)

Unsere Elternvertretung:

Elternrat-Blog

Unsere Schülerzeitung:

Apropos Online

Unsere Lernplattform:

whs-moodle.de

Die App zum Vertretungsplan: