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Werner Heisenberg Schule und Turnhalle

Rückblick: „L‘espoir dans l‘enfer de la guerre“ – „Hoffnung in der Hölle des Krieges“
Ein deutsch-französischer Abend, der zum Nachdenken anregt… –

Deutschland und Frankreich – la France et l`Allemagne. Es gibt kaum eine Freundschaft zwischen zwei Ländern in Europa, um die so hart gerungen werden musste. Jahrhundertelang haben wir uns gegenseitig die Köpfe eingeschlagen, uns die Schuld zugeschoben, bis am 22. Januar 1963 der Elysée-Vertrag unterzeichnet und damit ein neues, dauerhaft friedliches Kapitel der deutsch-französischen Beziehungen eingeleitet wurde. Dass aus tiefer Feindschaft Freundschaft werden kann, ist ein Symbol der Hoffnung.

Um Hoffnung ging es auch am 26. Oktober 2017. Unter dem Titel „L'espoir dans l'enfer de la guerre“ – „Hoffnung in der Hölle des Krieges“ luden die Französisch-Kurse der Klasse 12 alle Interessierten in die Werner-Heisenberg-Schule ein. Im Rahmen einer Ausstellung konnten die Besucher mehr über das Leben an der Front und der so genannten „Heimatfront“ während des Ersten Weltkriegs erfahren und sich durch Modelle, Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien, Zitate sowie Videopräsentationen auf das Thema des Abends einstimmen. In der Aula wurde dann das Schicksal einzelner Menschen in szenischen Lesungen, Schattenspielen, Theaterstücken, Filmen und Liedern in den Fokus gerückt. Ein Beitrag, angelehnt an das „Récital de Verdun“ von Gilles Marie, zeigte einen Soldaten und ehemaligen Pianisten, der durch Zufall den Zauber der Musik wiederentdeckt. Das Schicksal einer Familie, deren jüngster Sohn an der Front fällt, wurde ebenso beleuchtet wie die Freundschaft zwischen Soldaten und die Sicht eines Kindes auf den Krieg.

Der Abend erinnerte uns an Menschen, die ihr Leben gelassen haben, die weitergelebt haben, obwohl ihre Heimat zerstört wurde, an grauenvolle Zeiten in Europa, aber auch an die Hoffnung, die der Keim des Friedens ist. Dieser Abend erinnerte uns daran, wie viel Glück wir haben, friedlich leben und am Werner-Heisenberg-Gymnasium lernen und lehren zu können. Um den Frieden wirklich zu schätzen, um uns ins Gedächtnis zu rufen, welch wertvolles Geschenk wir erhalten haben, muss uns klar werden, was Krieg für den einzelnen Menschen bedeutet. Dies ist heute, in einer Zeit, in der der Frieden in vielen Regionen der Welt aufs Spiel gesetzt wird und in der Menschen aus Kriegsgebieten, die Schutz suchen, teilweise mit Hass begegnet wird, besonders wichtig.

Vielen Dank allen Mitwirkenden, insbesondere denjenigen, die sich außerhalb des Unterrichts in hohem Maße engagiert haben!

Sonia Glade, Constant Pistol, Christine Spaarmann

 

 

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